Hab mir gestern endlich mal ein Backup-Tool besorgt und bin dabei auf Abakt gestoßen. Es ist kostenlos (GNU), kann mit dem Archiv-Flag umgehen und generiert Zip-Archive oder kopiert die Dateien einfach auf einen anderen Datenträger. Es hat jede Menge Konfigurationsmöglichkeiten und ist in verschiedenen Sprachversionen vorhanden. Ich kann es nur weiterempfehlen.
Während Datenschützer vor dem ständig zunehmenden Verlust an Privatsphäre warnen, arbeitet der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, weiter an deren Abbau.
In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau lehnt er eine Verwendung der Daten der Gesundheitskarte zu Zwecken der Terrorismusbekämpfung nicht grundsätzlich ab:
“Wenn die Gesundheitskarte ein Schlüsselinstrument wäre, um terroristische Straftaten abzuwenden, würde ich einen Zugriff auf diese Daten nicht problematisieren wollen, dann müssten die Eingriffsrechte geschaffen werden.”
Im gleichen Zitat schließt er jedoch Maßnahmen aus, die die Menschenwürde verletzen. Für Wiefelspütz stellt der Zugriff auf die komplette Krankengeschichte einer Person also keine Verletzung der Menschenwürde dar.
Nach der Preisgabe des Bankgeheimnisses und sämtlicher Reise- und Telekommunikationsdaten scheint es nun kein Halten mehr zu geben: Unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung machen Politiker wie Wiefelspütz dem Rechtsstaat den Garaus.
via chaos update
am 18. März 2005: “Kein Spiel mit Bildung!” von 14 bis 17 Uhr. Start am Geschwister-Scholl-Platz in München ( Schüler treffen sich am Odeonsplatz).
Treffpunkt in Nürnberg am Info-Schalter im Hauptbahnhof spätestens um 10.15 Uhr.
Die Bundesbürger geben preis, was sie lieben, kaufen, lesen – oft ohne sich der Folgen bewusst zu sein. Konzerne horten die Daten und sortieren schlechte Kunden aus.
Ein Artikel in der Zeit.
Es ist bedenklich, dass kaum jemand weiß, welche Daten über ihn gespeichert sind.
Es ist äußerst bedenklich, dass kaum jemand weiß, wer diese Daten gerade besitzt.
Bedenklich ist es hingegen nicht, dass sich nur eine Minderheit dagegen wehrt. Das ist dramatisch.
Eine einfache Anleitung für die Verschlüsselung von E-Mails mit GnuPG mit den Herren Müller und Meier gibts bei equipmente.de.
Januar 30, 2005 – 12:06 pm
Unter www.datenschutz.de bietet das Virtuelle Datenschutzbüro seine lnformationen an.
Beim Info-Material gibt es unter anderem Hilfe Zur Selbsthilfe oder Dossiers zu aktuellen Themen.
Januar 27, 2005 – 8:27 pm
…die anscheinend jeden Realitätsbezug verloren hat. Unser Land braucht mehr Akademiker und nicht weniger, aber anscheinend ist das Goppel und Stoiber egal.
Demos gegen Studiengebühren am 3. Februar 2005:
Für diejenigen dies interessiert: In Bayern gibt es schon Studiengebühren für Langzeitstudenten (und an FHs kann man sowieso nur max. 14 Semester bleiben), und auch ein Zweitstudium kostet schon Geld (Und davon sehen die Hochschulen nichts, genausowenig wie von den 50 € Verwaltungsgebühren die jeder Student pro Semester zahlt).
siehe auch
indymedia
wikipedia
Januar 24, 2005 – 9:33 pm
Ich bin seit neustem Besitzer eines PocketPC und kann jetzt auch direkt von dort mit Pocket SharpMT bloggen.
Januar 12, 2005 – 8:07 pm
Warum werde ich auf meinen täglichen Wegen überwacht? Wer kann die Bilder einsehen? Wie lange werden sie gespeichert?
Der Arbeitskreis Videoüberwachung und Bürgerrechte ruft dazu auf, mit den alltäglichen Überwachern in Kontakt zu treten. Mit einem vorgefertigten Schreiben können betroffene Bürger Kamerabetreiber bitten, zum Umfang ihrer Maßnahmen Auskunft zu geben. Die Initiative möchte so die Anwendung privater Videoüberwachung im öffentlichen Raum dokumentieren und Überwacher in Bezug auf den Datenschutz sensibilisieren. Die Ergebnisse werden anschließend anonymisiert veröffentlichen.
Mit dem Anschreiben bittet der Videoüberwachte den Betreiber einer Außenkamera, den unten stehenden Fragenkatalog zu seiner Videoüberwachung zu beantworten und an den Arbeitskreis zu senden. Der Fragebogen ist schnell verschickt: Ausdrucken, Adresse eintragen und persönlich abgeben oder per Post schicken. Alternativ kann dem AK die Adresse des Betreibers mitgeteilt werden.
Der überregionale AK Videoüberwachung und Bürgerrechte ist ein Netzwerk von Bürgerrechtlern, Datenschützern, Wissenschaftlern, Künstlern und Journalisten, das seit 2002 die wachsende Überwachung mit Pressearbeit, Aktionen und Workshops kritisch begleitet. Unterstützt wird unsere Arbeit vom Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung, dem Chaos Computer Club und der Humanistischen Union.
Anschreiben und Fragebogen als PDF: http://www.ccc.de/videoueberwachung/kamerabetreiber_umfrage.pdf. Adressen können auch per E-Mail gemeldet werden.
Januar 6, 2005 – 11:11 pm
Bei eFactory gibt es eine ziemlich genaue Untersuchung des Google PageRank (in Deutsch).